KI-basierte Produktempfehlungen jenseits von „Andere kauften auch“

Marc Wag­ner

Janu­ar 5, 2026

10 min read|

In der digi­ta­len Han­dels­welt ist es ent­schei­dend, dass Du die rich­ti­gen Pro­duk­te zur rich­ti­gen Zeit emp­fehlst. KI-basier­­te Pro­dukt­emp­feh­lun­gen bie­ten Dir eine inno­va­ti­ve Lösung, um Kun­den indi­vi­du­ell anzu­spre­chen, Upsel­­ling-Poten­­zia­­le voll aus­zu­schöp­fen und somit den Umsatz zu stei­gern. Lass uns in die Details ein­tau­chen.

Einführung in KI-basierte Produktempfehlungen #

KI-basier­­te Pro­dukt­emp­feh­lun­gen revo­lu­tio­nie­ren den E‑Commerce, indem sie anpas­sungs­fä­hi­ge und intel­li­gen­te Algo­rith­men ver­wen­den, um das Ein­kaufs­er­leb­nis zu per­so­na­li­sie­ren. Die­se Sys­te­me ana­ly­sie­ren Kun­den­da­ten, um indi­vi­du­el­le Prä­fe­ren­zen zu erken­nen und geziel­te Emp­feh­lun­gen abzu­ge­ben. Im Gegen­satz zu tra­di­tio­nel­len Emp­feh­lungs­stra­te­gien, die oft nur auf Ver­kaufs­zah­len und ein­fa­chen Fil­tern basie­ren, nutzt KI kom­ple­xe Daten­ana­ly­se, um tie­fe­re Ein­bli­cke in das Ver­hal­ten und die Vor­lie­ben der Nut­zer zu gewin­nen.

Typi­sche Anwen­dungs­sze­na­ri­en sind die Per­so­na­li­sie­rung von Pro­dukt­an­ge­bo­ten in Echt­zeit, die Vor­schlä­ge zur Stei­ge­rung des durch­schnitt­li­chen Bestell­werts durch Upsel­ling sowie die reak­ti­ve Anpas­sung der Emp­feh­lun­gen basie­rend auf dem Nut­zer­ver­hal­ten. Eine Online-Buch­han­d­­lung könn­te bei­spiels­wei­se nicht nur ande­re Bücher basie­rend auf den Käu­fen eines Nut­zers emp­feh­len, son­dern auch spe­zi­el­le Ange­bo­te für ver­wand­te Gen­res oder Autoren prä­sen­tie­ren.

Best Prac­ti­ces für die Imple­men­tie­rung von KI-basier­­ten Pro­dukt­emp­feh­lun­gen umfas­sen das Sam­meln umfas­sen­der Nut­zer­da­ten, um Model­le zu trai­nie­ren, sowie A/B‑Tests, um die Effek­ti­vi­tät ver­schie­de­ner Ansät­ze zu ver­glei­chen. Eine Schritt-für-Schritt-Anlei­­tung für den Ein­stieg könn­te fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen: Zuerst ana­ly­sierst Du die ver­füg­ba­ren Nut­zer­da­ten und defi­nierst Ziel­grup­pen. Dann wählst Du einen geeig­ne­ten Algo­rith­mus aus, z. B. kol­la­bo­ra­ti­ves Fil­tern oder inhalts­ba­sier­tes Fil­tern. Schließ­lich imple­men­tierst Du die KI-Model­­le und tes­test deren Leis­tung kon­ti­nu­ier­lich, um die Emp­feh­lungs­ge­nau­ig­keit zu opti­mie­ren. So schaffst Du eine span­nen­de und ziel­ge­rich­te­te Ein­kaufs­er­fah­rung für Dei­ne Kun­den.

Die Technologie hinter Produktempfehlungen #

Die Algo­rith­men und Tech­no­lo­gien, die hin­ter KI-basier­­ten Pro­dukt­emp­feh­lun­gen ste­hen, sind viel­fäl­tig und kom­plex. Eine der zen­tra­len Tech­ni­ken ist das maschi­nel­le Ler­nen, das es ermög­licht, Mus­ter in gro­ßen Daten­men­gen zu erken­nen. Ins­be­son­de­re kol­la­bo­ra­ti­ves Fil­tern und Con­­tent-basier­­tes Fil­tern sind zwei ver­brei­te­te Ansät­ze. Beim kol­la­bo­ra­ti­ven Fil­tern wer­den Emp­feh­lun­gen basie­rend auf dem Ver­hal­ten ähn­li­cher Nut­zer erstellt. Con­­tent-basier­­tes Fil­tern hin­ge­gen stützt sich auf die Merk­ma­le der Pro­duk­te selbst. Die­se Tech­no­lo­gien hel­fen, die Prä­fe­ren­zen der Kun­den zu ver­ste­hen und pas­sen­de Pro­duk­te zu emp­feh­len.

Neu­ro­na­le Net­ze, eine Form des tie­fen Ler­nens, spie­len eine Schlüs­sel­rol­le. Die­se Netz­wer­ke kön­nen kom­ple­xe Mus­ter aus den Ein­ga­be­da­ten extra­hie­ren und dabei hel­fen, die Genau­ig­keit der Emp­feh­lun­gen zu ver­bes­sern. Zum Bei­spiel könn­te ein Online-Shop, der Klei­dung ver­kauft, ein neu­ro­na­les Netz ver­wen­den, um Trends und Vor­lie­ben in den Kauf­his­to­ri­en zu iden­ti­fi­zie­ren, wodurch maß­ge­schnei­der­te Emp­feh­lun­gen gene­riert wer­den kön­nen.

Ein prak­ti­sches Bei­spiel hier­für sind gro­ße E‑Com­­mer­ce-Plat­t­­for­­men wie Ama­zon oder Zalan­do, die die­se Tech­no­lo­gien nut­zen, um sowohl Pro­dukt­emp­feh­lun­gen als auch Upsel­­ling-Mög­­lich­kei­­ten zu opti­mie­ren. Sie ana­ly­sie­ren das Nut­zer­ver­hal­ten und gene­rie­ren auf Basis die­ser Daten per­so­na­li­sier­te Vor­schlä­ge, was zu höhe­ren Kon­ver­si­ons­ra­ten führt.

Hier ein ein­fa­cher PHP-Code, um die Grund­lo­gik einer Emp­feh­lungs­ma­schi­ne zu demons­trie­ren:

function recommend($user_id) {
    $user_preferences = getUserPreferences($user_id);
    $recommended_products = []; 

    foreach ($user_preferences as $preference) {
        $similar_products = getSimilarProducts($preference);
        $recommended_products = array_merge($recommended_products, $similar_products);
    }
    
    return array_unique($recommended_products);
}

Die­se Logik zeigt, wie durch die Berück­sich­ti­gung von Nut­zer­prä­fe­ren­zen rele­van­te Pro­duk­te emp­foh­len wer­den kön­nen, was das Ein­kaufs­er­leb­nis ver­bes­sert.

Personalisierung und Kundenbindung #

Per­so­na­li­sie­rung im E‑Commerce ist ent­schei­dend für die Kun­den­bin­dung, da sie es ermög­licht, geziel­te und rele­van­te Ange­bo­te zu machen, die auf den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen und Vor­lie­ben der Kun­den basie­ren. KI-Tech­­no­­lo­­gien sind hier­bei unver­zicht­bar, da sie rie­si­ge Daten­men­gen ana­ly­sie­ren, um prä­zi­se Kun­den­pro­fi­le zu erstel­len. Die­se Pro­fi­le berück­sich­ti­gen nicht nur frü­he­re Käu­fe und Such­ver­hal­ten, son­dern auch Fak­to­ren wie Stand­ort, demo­gra­fi­sche Daten und Zeit­ver­hal­ten.

Ein Bei­spiel für eine erfolg­rei­che Umset­zung von per­so­na­li­sier­ten Emp­feh­lun­gen ist Ama­zon. Durch maschi­nel­les Ler­nen ana­ly­siert Ama­zon das Kauf­ver­hal­ten sei­ner Nut­zer und kann so geziel­te Vor­schlä­ge machen, die auf indi­vi­du­el­len Inter­es­sen basie­ren. Dies erhöht nicht nur die Wahr­schein­lich­keit eines Kaufs, son­dern för­dert auch die Kun­den­zu­frie­den­heit, da die Nut­zer rele­van­te Pro­duk­te ent­de­cken, die sie sonst mög­li­cher­wei­se über­se­hen hät­ten.

Ein wei­te­res Bei­spiel ist die Fashion-Plat­t­­form Zalan­do, die durch KI-gestüt­z­­te Emp­feh­lun­gen in der Lage ist, dem Nut­zer Out­fits vor­zu­schla­gen, die sei­nen Vor­lie­ben und dem aktu­el­len Trend ent­spre­chen. Das aus­ge­reif­te Emp­feh­lungs­sys­tem trägt dazu bei, die Ver­weil­dau­er der Nut­zer auf der Platt­form zu erhö­hen und die Con­­ver­­­si­on-Rate signi­fi­kant zu stei­gern.

Die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die Kun­den­bin­dung sind deut­lich: Per­so­na­li­sie­rung sorgt dafür, dass sich Kun­den wert­ge­schätzt füh­len, da ihre indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se in den Vor­der­grund gestellt wer­den. Dies führt zu einer höhe­ren Wie­der­kaufs­ra­te und einer stär­ke­ren emo­tio­na­len Bin­dung zur Mar­ke, was in Zei­ten des Wett­be­werbs im E‑Commerce von unschätz­ba­rem Wert ist.

Upselling durch KI #

Kannst du die Bedeu­tung des Upsel­lings in der E‑Com­­mer­ce-Welt erken­nen? Upsel­ling bezeich­net die Stra­te­gie, Kun­den dazu zu bewe­gen, ein teu­re­res Pro­dukt oder eine erwei­ter­te Ver­si­on eines Arti­kels zu kau­fen, oft durch zusätz­li­che Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen, die den ursprüng­li­chen Kauf ergän­zen. KI kann die­se Stra­te­gie erheb­lich opti­mie­ren, indem sie auf Basis von Kun­den­da­ten und ‑ver­hal­ten erkennt, wann und wel­che Pro­duk­te sich auf eine effek­ti­ve Wei­se zusam­men ver­kau­fen las­sen.

Um das Upsel­­ling-Poten­­zi­al zu erken­nen, nutzt KI in der Regel Algo­rith­men für maschi­nel­les Ler­nen, die Mus­ter im Kauf­ver­hal­ten ana­ly­sie­ren. Dabei wer­den Varia­blen wie Kauf­his­to­rie, häu­fi­ge Käu­fe, Kun­den­be­wer­tun­gen und aktu­el­le Trends berück­sich­tigt. Ein Bei­spiel erfolg­rei­cher Anwen­dung ist Ama­zon, das durch per­so­na­li­sier­te Emp­feh­lun­gen, wie „Kun­den, die die­ses Pro­dukt gekauft haben, kauf­ten auch…“, oft Upsel­­ling-Impul­­se setzt.

Die Imple­men­tie­rung von Upsel­­ling-Tech­­ni­ken in Dei­nem Online-Shop kann in weni­gen Schrit­ten erfol­gen:

  1. Daten­ana­ly­se durch­füh­ren: Unter­su­che das Kauf­ver­hal­ten Dei­ner Kun­den, um poten­zi­el­le Upsel­­ling-Mög­­lich­kei­­ten zu iden­ti­fi­zie­ren.
  2. KI-Tools aus­wäh­len: Wäh­le geeig­ne­te KI-gestüt­z­­te Emp­feh­lungs­sys­te­me, die auf Dei­ne Ziel­grup­pe abge­stimmt sind.
  3. Upsel­­ling-Ange­­bo­­te ent­wi­ckeln: Erstel­le geziel­te Ange­bo­te, die für den Kun­den einen ech­ten Mehr­wert dar­stel­len.
  4. Inte­gra­ti­on in den Online-Shop: Baue die Upsel­­ling-Fun­k­­tio­na­­li­­tä­­ten in den Bestell­pro­zess ein, um den Kauf­ab­schluss nicht zu stö­ren.
  5. Erfolg mes­sen: Ana­ly­sie­re regel­mä­ßig die Per­for­mance der Upsel­­ling-Stra­­te­­gien und pas­se sie basie­rend auf den Ergeb­nis­sen an.

Durch pro­ak­ti­ve Ansät­ze im Bereich Upsel­ling mit­hil­fe von KI kannst Du nicht nur den Umsatz stei­gern, son­dern auch das Ein­kaufs­er­leb­nis Dei­ner Kun­den erheb­lich ver­bes­sern.

Herausforderungen und Lösungen #

Bei der Imple­men­tie­rung von KI-basier­­ten Pro­dukt­emp­feh­lun­gen ste­hen Unter­neh­men vor einer Rei­he von Her­aus­for­de­run­gen, die den Erfolg ihrer Stra­te­gien erheb­lich beein­träch­ti­gen kön­nen. Eine häu­fi­ge Hür­de ist die unzu­rei­chen­de Daten­ba­sis. Ohne qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und umfang­rei­che Daten kön­nen KI-Model­­le nicht erfolg­reich trai­niert wer­den. Um die­ses Pro­blem zu lösen, soll­test Du sicher­stel­len, dass Du nicht nur his­to­ri­sche Ver­kaufs­da­ten, son­dern auch Ver­hal­tens­da­ten der Kun­den sam­melst. Tech­ni­ken wie die Ver­wen­dung von „Data Aug­men­ta­ti­on“ kön­nen hel­fen, daten­tech­ni­sche Lücken zu schlie­ßen.

Ein wei­te­rer typi­scher Feh­ler ist die Über­an­pas­sung des Modells an die Trai­nings­da­ten. Dies führt dazu, dass das Sys­tem bei neu­en Daten nicht gut abschnei­det. Eine Lösung hier­für ist das Imple­men­tie­ren von Tech­ni­ken wie k‑Fold Cross-Vali­­da­­ti­on, um die Gene­ra­li­sie­rungs­fä­hig­keit Dei­nes Modells zu ver­bes­sern.

Zusätz­lich darf man das Nut­zer­er­leb­nis nicht außer Acht las­sen. Oft­mals wer­den Emp­feh­lun­gen zu auf­dring­lich ein­ge­blen­det, was den Nut­zer irri­tiert. Um dies zu ver­mei­den, soll­test Du adap­ti­ve Emp­feh­lungs­al­go­rith­men in Betracht zie­hen, die sich dyna­misch an das Nut­zer­ver­hal­ten anpas­sen.

Schließ­lich ist die kon­ti­nu­ier­li­che Über­wa­chung und Fein­ab­stim­mung des Modells ent­schei­dend. Vie­le Unter­neh­men ver­nach­läs­si­gen dies. Durch regel­mä­ßi­ge A/B‑Tests und Per­­for­­mance-Ana­­ly­­sen kannst Du sicher­stel­len, dass Dei­ne Emp­feh­lun­gen stets opti­miert blei­ben. Indem Du die­se typi­schen Her­aus­for­de­run­gen anti­zi­pierst und ent­spre­chen­de Lösun­gen imple­men­tierst, kannst Du die Effek­ti­vi­tät von KI-basier­­ten Pro­dukt­emp­feh­lun­gen erheb­lich stei­gern.

Ethik und Datenschutz in der KI #

KI-basier­­te Pro­dukt­emp­feh­lun­gen brin­gen nicht nur Chan­cen, son­dern auch erheb­li­che ethi­sche und daten­schutz­recht­li­che Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Die Inten­si­tät der Daten­samm­lung in der E‑Com­­mer­ce-Welt wirft Fra­gen zur Pri­vat­sphä­re Dei­ner Kun­den auf. Wie kannst Du also eine Balan­ce fin­den zwi­schen der Per­so­na­li­sie­rung Dei­ner Emp­feh­lun­gen und dem Schutz der sen­si­blen Infor­ma­tio­nen Dei­ner Kun­den?

Ers­tens soll­test Du sicher­stel­len, dass Du die Erlaub­nis der Ver­brau­cher hast, ihre Daten zu ver­wen­den. Kla­re und ver­ständ­li­che Daten­schutz­er­klä­run­gen sind ent­schei­dend. Die­se soll­ten Infor­ma­tio­nen dar­über ent­hal­ten, wel­che Daten gesam­melt wer­den, zu wel­chem Zweck und wie lan­ge sie gespei­chert blei­ben. Trans­pa­ren­te Infor­ma­ti­ons­po­li­tik schafft Ver­trau­en und för­dert eine posi­ti­ve Kun­den­be­zie­hung.

Zwei­tens ist es wich­tig, die gesam­mel­ten Daten zu anony­mi­sie­ren, bevor sie für Algo­rith­men ver­wen­det wer­den. Durch die Ver­wen­dung anony­mi­sier­ter Daten kannst Du per­so­na­li­sier­te Emp­feh­lun­gen anbie­ten, ohne die Iden­ti­tät Dei­ner Kun­den preis­zu­ge­ben. Dies redu­ziert das Risi­ko von Daten­miss­brauch erheb­lich.

Drit­tens soll­test Du regel­mä­ßig die Metho­den zur Daten­spei­che­rung und ‑ver­ar­bei­tung über­prü­fen, um sicher­zu­stel­len, dass sie den aktu­el­len recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen ent­spre­chen, wie der Daten­­­schutz-Grun­d­­ver­­or­d­­nung (DSGVO). Dazu gehört auch das Imple­men­tie­ren von Sicher­heits­maß­nah­men, um Daten vor unbe­fug­tem Zugriff zu schüt­zen.

Letzt­lich ist es ent­schei­dend, eine Kul­tur des Daten­schut­zes inner­halb Dei­nes Unter­neh­mens zu eta­blie­ren. Schu­lun­gen für Mit­ar­bei­ter und regel­mä­ßi­ge Audits zur Daten­si­cher­heit tra­gen dazu bei, ethi­sche Stan­dards zu wah­ren und das Ver­trau­en Dei­ner Kun­den zu fes­ti­gen.

Die Zukunft von Produktempfehlungen #

Die Zukunft von Pro­dukt­emp­feh­lun­gen ist dyna­misch und viel­ver­spre­chend, da neue Tech­no­lo­gien und Inno­va­tio­nen stän­dig die Mög­lich­kei­ten erwei­tern. Ein bedeu­ten­der Trend ist der Ein­satz von maschi­nel­lem Ler­nen, das nicht nur auf his­to­ri­schen Kauf­da­ten basiert, son­dern auch Echt­zeit­da­ten nutzt, um ein prä­zi­se­res Ver­ständ­nis für das Ver­hal­ten der Kun­den zu ent­wi­ckeln. Hier könn­te die Inte­gra­ti­on von Künst­li­cher Intel­li­genz in Recom­men­da­ti­on Engi­nes revo­lu­tio­nie­ren, indem sie per­sön­li­che Vor­lie­ben und Inter­es­sen erkennt, noch bevor der Nut­zer einen Kauf in Erwä­gung zieht.

Prak­ti­sche Anwen­dungs­bei­spie­le sind Sys­te­me, die durch Benut­zer­inter­ak­tio­nen ler­nen. So könn­te eine Online-Plat­t­­form, die sport­li­che Arti­kel anbie­tet, Algo­rith­men nut­zen, um basie­rend auf dem Stand­ort und dem aktu­el­len Wet­ter per­so­na­li­sier­te Emp­feh­lun­gen aus­zu­spre­chen. Käu­fer in einem schnee­rei­chen Gebiet erhal­ten daher gezielt Emp­feh­lun­gen für Win­ter­sport­ar­ti­kel, wäh­rend Nut­zer in son­ni­gen Regio­nen Vor­schlä­ge für Schwimm­be­klei­dung erhal­ten.

Ein wei­te­rer zukunfts­wei­sen­der Trend ist die Imple­men­tie­rung von Aug­men­ted Rea­li­ty (AR) in das Ein­kaufs­er­leb­nis. Kun­den könn­ten durch AR-Anwen­­dun­­gen Pro­duk­te vir­tu­ell anpro­bie­ren oder sehen, wie Möbel in ihrem eige­nen Wohn­raum aus­se­hen. Dies könn­te die Con­­ver­­­si­on-Rate signi­fi­kant erhö­hen und hoch­gra­di­ge Upsel­­ling-Mög­­lich­kei­­ten bie­ten.

Um sich auf die­se Ent­wick­lun­gen vor­zu­be­rei­ten, soll­ten Unter­neh­men stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten mit KI-Ent­­wick­­lern ein­ge­hen und in die not­wen­di­ge Infra­struk­tur inves­tie­ren. Durch kon­ti­nu­ier­li­ches Moni­to­ring der Ent­wick­lun­gen und Anpas­sun­gen der eige­nen Sys­te­me kannst Du sicher­stel­len, dass Dei­ne Emp­feh­lun­gen stets rele­vant und effek­tiv blei­ben.

Fazit und Handlungsempfehlungen #

Die Imple­men­tie­rung von KI-basier­­ten Pro­dukt­emp­feh­lun­gen bie­tet dir die Mög­lich­keit, die Kon­ver­si­ons­ra­ten zu stei­gern und das Ein­kaufs­er­leb­nis zu per­so­na­li­sie­ren. Um effek­tiv in den E‑Com­­mer­ce-Pro­­zess inte­griert zu wer­den, soll­test du die fol­gen­den Schrit­te in Betracht zie­hen:

  1. Daten­ana­ly­se star­ten: Begin­ne mit der Samm­lung und Ana­ly­se von Daten über das Kauf­ver­hal­ten dei­ner Kun­den. Nut­ze Tools und Platt­for­men, die dir dabei hel­fen, Mus­ter und Trends zu erken­nen.
  1. KI-gestüt­z­­te Soft­ware aus­wäh­len: Suche nach Soft­ware­lö­sun­gen, die auf Pro­dukt­emp­feh­lun­gen spe­zia­li­siert sind. Ach­te auf Tech­no­lo­gien, die maschi­nel­les Ler­nen und Algo­rith­men zur Ana­ly­se von Nut­zer­da­ten ver­wen­den.
  1. Per­so­na­li­sie­rung ein­füh­ren: Ent­wick­le ein Sys­tem, das Emp­feh­lun­gen basie­rend auf indi­vi­du­el­len Vor­lie­ben erstellt. Per­so­na­li­sier­te Emp­feh­lun­gen kön­nen das Upsel­ling poten­zi­ell enorm för­dern.
  1. A/B‑Tests durch­füh­ren: Tes­te ver­schie­de­ne Ansät­ze zur Prä­sen­ta­ti­on dei­ner Pro­dukt­emp­feh­lun­gen. Ana­ly­sie­re die Ergeb­nis­se, um her­aus­zu­fin­den, wel­che Stra­te­gie am bes­ten funk­tio­niert.
  1. Fle­xi­ble Inte­gra­ti­on: Ach­te dar­auf, dass die KI-Lösung fle­xi­bel in dei­ne bestehen­de Platt­form inte­griert wer­den kann. Das ermög­licht eine rei­bungs­lo­se Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ver­schie­de­nen Sys­te­men und ver­bes­sert die Kun­de­n­er­fah­rung.
  1. Schu­lung und Wei­ter­bil­dung: Stel­le sicher, dass dein Team die erfor­der­li­chen Kennt­nis­se hat, um mit der KI-Tech­­no­­lo­­gie umzu­ge­hen. Bie­te Schu­lun­gen an, damit sie die Algo­rith­men ver­ste­hen und inter­pre­tie­ren kön­nen.
  1. Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung und Anpas­sung: Über­prü­fe regel­mä­ßig die Leis­tung der Pro­dukt­emp­feh­lun­gen und pas­se die Stra­te­gien bei Bedarf an. Tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt sich stän­dig wei­ter und die Aktua­li­tät dei­ner Ansät­ze ist ent­schei­dend für den Erfolg.

Indem du die­se Schrit­te befolgst, kannst du KI-basier­­te Pro­dukt­emp­feh­lun­gen effek­tiv in dei­nen Geschäfts­pro­zess inte­grie­ren und dein E‑Com­­mer­ce-Geschäft nach­hal­tig opti­mie­ren.

Fazit #

Zusam­men­fas­send bie­ten KI-basier­­te Pro­dukt­emp­feh­lun­gen eine her­vor­ra­gen­de Mög­lich­keit, den Umsatz und die Kun­den­bin­dung in Dei­nem E‑Com­­mer­ce-Geschäft zu stei­gern. Durch geziel­te Daten­ana­ly­sen und per­so­na­li­sier­te Ansät­ze kannst Du Dei­ne Kun­den bes­ser unter­stüt­zen und ihre Ein­kaufs­er­fah­rung erheb­lich ver­bes­sern.

Wie Forge12 mit solchen Themen arbeitet

Forge12 betreibt und ver­ant­wor­tet umsatz­kri­ti­sche Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me im lau­fen­den Betrieb. Bevor wir Sys­te­me über­neh­men oder wei­ter­ent­wi­ckeln, ana­ly­sie­ren wir sie voll­stän­dig – tech­nisch, struk­tu­rell und betrieb­lich. Das Sys­tem Audit ist der Ein­stiegs­punkt für jede Zusam­men­ar­beit.

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Arti­kel von:

Marc Wag­ner

Marc Wag­ner ist Grün­der der Forge12 Inter­ac­ti­ve GmbH und ver­ant­wort­lich für Betrieb, Absi­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung umsatz­kri­ti­scher Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me.

Seit über 20 Jah­ren arbei­tet er an Web­sites, Online-Shops und indi­vi­du­el­len Soft­ware­lö­sun­gen – vom Mit­tel­stand bis zu Struk­tu­ren bör­sen­no­tier­ter Unter­neh­men. Sein Fokus liegt nicht auf Pro­jek­ten, son­dern auf dau­er­haf­tem Betrieb: sta­bi­le Sys­te­me, kla­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten und tech­ni­sche Ent­schei­dun­gen mit wirt­schaft­li­cher Kon­se­quenz.

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