Backup ist nicht gleich Backup: Restore-Tests als Pflicht im Betrieb

Marc Wag­ner

Janu­ar 23, 2026

10 min read|

Die Siche­rung von Daten ist ent­schei­dend für den Betrieb jeder Word­­Press-Sei­­te. Doch vie­le Betriebs­lei­ter ver­nach­läs­si­gen die Bedeu­tung von Res­­to­­re-Tests. In die­sem Arti­kel erfährst du, war­um regel­mä­ßi­ge Tests des Wie­der­her­stel­lungs­pro­zes­ses uner­läss­lich sind, um Daten­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten und poten­zi­el­le Kata­stro­phen zu ver­mei­den.

Was ist ein Backup #

Ein Back­up ist eine Siche­rungs­ko­pie dei­ner Daten, die erstellt wird, um im Fal­le eines Daten­ver­lusts, Sys­tem­aus­falls oder einer ver­se­hent­li­chen Löschung wie­der auf die­se zugrei­fen zu kön­nen. Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Back­ups, die jeweils unter­schied­li­che Vor­tei­le bie­ten.

Voll­stän­di­ge Back­ups sind die umfas­sends­te Art. Dabei wird eine kom­plet­te Kopie dei­ner Word­­Press-Sei­­te, ein­schließ­lich aller Datei­en und Daten­ban­ken, erstellt. Dies ist ide­al, wenn du eine Basis­ver­si­on benö­tigst, auf die du im Fal­le eines Pro­blems zurück­grei­fen kannst.

Inkre­men­tel­le Back­ups hin­ge­gen beinhal­ten nur die Ände­run­gen, die seit dem letz­ten Back­up vor­ge­nom­men wur­den. Die­se Metho­de spart Spei­cher­platz und benö­tigt weni­ger Zeit, da nicht jedes Mal die gesam­te Web­sei­te gesi­chert wird.

Dif­fe­ren­zi­el­le Back­ups lie­gen irgend­wo dazwi­schen: Sie spei­chern alle Ände­run­gen, die seit dem letz­ten voll­stän­di­gen Back­up vor­ge­nom­men wur­den. Wäh­rend sie mehr Spei­cher­platz benö­ti­gen als inkre­men­tel­le Back­ups, sind sie den­noch schnel­ler im Ver­gleich zu einem voll­stän­di­gen Back­up.

Prak­ti­sche Anwen­dungs­sze­na­ri­en könn­ten das täg­li­che Sicher­stel­len der Inhal­te auf dei­ner Web­sei­te oder das wöchent­li­che Spei­chern aller Plug­ins und The­mes umfas­sen.

Um ein Back­up in Word­Press ein­zu­rich­ten, fol­ge die­sen Schrit­ten:

  1. Instal­lie­re ein Back­up-Plu­g­in, wie Updraft­Plus oder Back­up­Bud­dy.
  2. Kon­fi­gu­rie­re das Plug­in und wäh­le die Back­up-Optio­­nen (voll­stän­dig, inkre­men­tell oder dif­fe­ren­zi­ell).
  3. Lege fest, wo die Back­ups gespei­chert wer­den sol­len (Cloud-Spei­­cher, FTP oder lokal).
  4. Star­te ein ers­tes manu­el­les Back­up.
  5. Set­ze einen regel­mä­ßi­gen Back­up-Plan nach dei­nem Bedarf, z.B. täg­lich oder wöchent­lich.

Durch die­se Maß­nah­men schützt du dei­ne Word­­Press-Sei­­te effek­tiv.

Die Bedeutung von Restore-Tests #

Die kri­ti­sche Bedeu­tung von Res­­to­­re-Tests kann nicht genug betont wer­den, ins­be­son­de­re im Kon­text von Word­­Press-Mana­ge­­ment. Ein Back­up ist nur so gut wie sei­ne Wie­der­her­stel­lungs­fä­hig­keit. Du musst gewähr­leis­ten, dass dei­ne Back­ups tat­säch­lich funk­tio­nie­ren, und das kannst du nur durch regel­mä­ßi­ge Res­­to­­re-Tests über­prü­fen.

Die Fol­gen von ver­säum­ten Res­­to­­re-Tests kön­nen ver­hee­rend sein. Ein Bei­spiel ist der Fall eines E‑Com­­mer­ce-Shops, der auf Word­Press basier­te. Nach einem Ser­ver­aus­fall stell­te sich her­aus, dass die letz­ten Back­ups beschä­digt waren. Die Betrei­ber hat­ten nie einen Test durch­ge­führt und ver­lo­ren nicht nur Daten, son­dern auch Kun­den­ver­trau­en und Umsatz. Ein wei­te­res Bei­spiel ist eine Blog­ge­rin, die Per­so­nal­ver­än­de­run­gen und eine Hacker­at­ta­cke erleb­te. Ihre Back­ups waren vor­han­den, aber nach­dem sie ver­such­ten, sie wie­der­her­zu­stel­len, ver­sag­ten die­se, und sie muss­te von vor­ne anfan­gen. Sol­che Sze­na­ri­en unter­strei­chen die Dring­lich­keit von Res­­to­­re-Tests.

Hier sind eini­ge schnel­le Tipps und Best Prac­ti­ces für die Imple­men­tie­rung von Res­­to­­re-Tests:

  • Regel­mä­ßi­ge Tests: Pla­ne min­des­tens vier­tel­jähr­li­che Tests, um sicher­zu­stel­len, dass dei­ne Back­ups funk­tio­nie­ren.
  • Doku­men­ta­ti­on: Hal­te die Schrit­te zur Wie­der­her­stel­lung dei­ner Word­­Press-Sei­­te schrift­lich fest.
  • Test­um­ge­bung: Füh­re Res­­to­­re-Tests in einer siche­ren Test­um­ge­bung durch, um dei­ne akti­ve Sei­te nicht zu gefähr­den.
  • Vari­ie­re die Test­me­tho­den: Tes­te nicht nur voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lun­gen, son­dern auch inkre­men­tel­le und dif­fe­ren­zi­el­le.

Indem du die­se Richt­li­ni­en befolgst, kannst du sicher­stel­len, dass dei­ne Daten jeder­zeit geschützt und wie­der­her­stell­bar sind.

Planung der Restore-Tests #

Um einen effek­ti­ven Plan für Res­­to­­re-Tests zu erstel­len, soll­te zunächst die Fre­quenz die­ser Tests fest­ge­legt wer­den. Eine gän­gi­ge Emp­feh­lung ist, ein­mal im Monat Durch­füh­run­gen zu machen. Damit stellst du sicher, dass dein Back­up auf dem neu­es­ten Stand ist und even­tu­el­le Ände­run­gen oder Pro­ble­me recht­zei­tig erkannt wer­den.

Fak­to­ren, die die Pla­nung beein­flus­sen, sind unter ande­rem die Grö­ße dei­ner Word­­Press-Sei­­te, die Häu­fig­keit von Updates und Ände­run­gen sowie die Art dei­ner gespei­cher­ten Daten. Wenn du bei­spiels­wei­se regel­mä­ßig neue Inhal­te hin­zu­fügst oder Plu­g­in-Updates durch­führst, könn­te eine wöchent­li­che Test­fre­quenz ange­bracht sein.

Prak­ti­sche Bei­spie­le für regel­mä­ßi­ge Tests könn­ten das Wie­der­her­stel­len einer Test­um­ge­bung umfas­sen, um sicher­zu­stel­len, dass alles rei­bungs­los funk­tio­niert. Du könn­test zum Bei­spiel einen Monat lang nach jedem wich­ti­gen Update einen Res­­to­­re-Test durch­füh­ren, um sicher­zu­stel­len, dass nach­fol­gen­de Ände­run­gen kei­ne uner­war­te­ten Pro­ble­me ver­ur­sa­chen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anlei­­tung zur Ein­rich­tung von Res­­to­­re-Tests für eine Word­­Press-Sei­­te könn­te fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen:

  1. Back­up der aktu­el­len Web­site erstel­len: Stel­le sicher, dass dei­ne neu­es­ten Daten gesi­chert sind, bevor du mit den Tests beginnst.
  1. Test­um­ge­bung ein­rich­ten: Erstel­le eine Sta­­ging-Umge­­bung oder nut­ze einen loka­len Ser­ver für die Test­wie­der­her­stel­lung.
  1. Res­to­re durch­füh­ren: Nut­ze dein Back­up, um die Test­um­ge­bung wie­der­her­zu­stel­len. Ach­te dar­auf, die Anwei­sun­gen des Back­up-Plu­g­ins zu befol­gen.
  1. Über­prü­fung: Tes­te alle Funk­tio­nen dei­ner Web­site, um sicher­zu­stel­len, dass alles nach der Wie­der­her­stel­lung wei­ter­hin funk­tio­niert.
  1. Doku­men­ta­ti­on: Hal­te die Ergeb­nis­se fest, ein­schließ­lich etwa­iger Pro­ble­me, die wäh­rend des Tests auf­ge­tre­ten sind, und den Lösun­gen, die dafür gefun­den wur­den.

Durch regel­mä­ßi­ge und gut geplan­te Res­­to­­re-Tests mini­mierst du poten­zi­el­le Risi­ken und erhältst die Funk­ti­ons­fä­hig­keit dei­ner Word­­Press-Sei­­te auch in Kri­sen­si­tua­tio­nen.

Typische Fehler bei Backups und Restore-Tests #

Typi­sche Feh­ler bei Back­ups und Res­­to­­re-Tests tre­ten häu­fig auf, da vie­le Nut­zer die Kom­ple­xi­tät und die Her­aus­for­de­run­gen unter­schät­zen, die mit der Daten­si­che­rung und ‑wie­der­her­stel­lung ver­bun­den sind. Ein ver­brei­te­ter Feh­ler ist es, Back­up-Stra­­te­­gien zu imple­men­tie­ren, ohne die Wie­der­her­stel­lungs­ver­fah­ren zu ver­ste­hen. Du könn­test bei­spiels­wei­se regel­mä­ßig Back­ups dei­ner Word­­Press-Sei­­te erstel­len, aber wenn du nie tes­test, ob die­se Back­ups funk­tio­nal sind, kannst du im Ernst­fall vor einem gro­ßen Pro­blem ste­hen.

Ein wei­te­res Miss­ver­ständ­nis ist, dass eini­ge Nut­zer anneh­men, ein­ma­li­ge Back­ups sei­en aus­rei­chend. In der Rea­li­tät ist es jedoch ent­schei­dend, Back­ups regel­mä­ßig zu erstel­len und die Res­­to­­re-Tests ent­spre­chend durch­zu­füh­ren. Die Fre­quenz soll­te von der Akti­vi­tät dei­ner Sei­te abhän­gen; bei stark fre­quen­tier­ten Sei­ten könn­ten täg­li­che Back­ups not­wen­dig sein.

Um die­se Feh­ler zu ver­mei­den, soll­test du einen kla­ren Plan für dei­ne Back­up- und Res­­to­­re-Tests ent­wi­ckeln. Set­ze regel­mä­ßi­ge Tests an, um sicher­zu­stel­len, dass dei­ne Back­ups tat­säch­lich funk­tio­nie­ren. Dies könn­te beinhal­ten, dass du eine Test­um­ge­bung ein­rich­test, in der du die Back­up-Daten wie­der­her­stellst und über­prüfst, ob alles ein­wand­frei funk­tio­niert.

Ein Bei­spiel könn­te sein, dass du eine Test­ko­pie dei­ner Word­­Press-Sei­­te auf einem loka­len Ser­ver erstellst. Wenn du dann ein Back­up wie­der­her­stellst und fest­stellst, dass bestimm­te Plug­ins nicht kor­rekt funk­tio­nie­ren oder Daten ver­lo­ren gegan­gen sind, lernst du, dass in dei­nem Back­up etwas fehlt und kannst ent­spre­chend han­deln.

Bewähr­te Prak­ti­ken sehen vor, dass du die Res­­to­­re-Tests doku­men­tierst und regel­mä­ßi­ge Schu­lun­gen für dich und dein Team durch­führst. So stellst du sicher, dass alle Betei­lig­ten die Ver­fah­ren ver­ste­hen und im Ernst­fall schnell reagie­ren kön­nen.

Technologien und Tools für Backups #

Bei der Aus­wahl von Tech­no­lo­gien und Tools für Back­ups sowie Res­­to­­re-Tests von Word­Press gibt es eine Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten. Eini­ge der belieb­tes­ten Tools sind:

  1. Updraft­Plus: Die­ses Plug­in bie­tet eine benut­zer­freund­li­che Ober­flä­che und die Mög­lich­keit, Back­ups auto­ma­tisch in Cloud-Diens­­ten wie Goog­le Dri­ve oder Drop­box zu spei­chern. Ein Vor­teil ist die Fle­xi­bi­li­tät bei der Wie­der­her­stel­lung; du kannst ein­zel­ne Datei­en oder die gesam­te Site wie­der­her­stel­len. Nach­teil: Bei sehr gro­ßen Web­sites kann es zu Per­­for­­mance-Pro­­b­le­­men kom­men.
  1. Back­up­Bud­dy: Eine umfas­sen­de Lösung, die sowohl Daten­si­che­rung als auch Wie­der­her­stel­lungs­funk­tio­nen bie­tet. Back­up­Bud­dy kann auch Migra­tio­nen von Word­­Press-Sei­­ten durch­füh­ren. Dein Vor­teil hier ist, dass du mit einem ein­zi­gen Tool vie­le Funk­tio­nen abdeckst. Jedoch ist es kos­ten­pflich­tig und kann zu höhe­ren Kos­ten füh­ren, ins­be­son­de­re wenn du meh­re­re Lizen­zen benö­tigst.
  1. Akee­ba Back­up: Ein bekann­tes Tool, das ursprüng­lich für Joom­la ent­wi­ckelt wur­de, aber auch für Word­Press ver­wen­det wer­den kann. Es bie­tet eine kom­plet­te Site-Back­up-Lösung und hat eine ein­fa­che Res­­to­­re-Fun­k­­tio­na­­li­­tät. Der Vor­teil liegt in der voll­stän­di­gen Back­up-Mög­­lich­keit; aller­dings kann die Benut­zer­ober­flä­che für Neu­lin­ge etwas kom­pli­ziert sein.
  1. Dupli­ca­tor: Ide­al für Migra­tio­nen und das Erstel­len von Klo­nen einer Word­­Press-Sei­­te. Dupli­ca­tor erlaubt dir, Back­ups als ZIP-Archi­­ven zu spei­chern. Der Haupt­nach­teil ist, dass die Res­­to­­re-Fun­k­­ti­on nicht so umfas­send ist wie bei ande­ren Tools, was bei Not­fäl­len pro­ble­ma­tisch sein kann.

Ein Ver­gleich die­ser Tools zeigt, dass es für ver­schie­de­ne Anfor­de­run­gen unter­schied­li­che Vor­tei­le gibt. Du soll­test die spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se dei­nes Word­­Press-Betriebs ana­ly­sie­ren, um das geeig­ne­te Tool für Back­up und Res­­to­­re-Tests aus­zu­wäh­len.

Der Wiederherstellungsprozess #

Der Wie­der­her­stel­lungs­pro­zess nach einem Daten­ver­lust ist ent­schei­dend für die Wie­der­her­stel­lung dei­ner Word­­Press-Web­­si­te. Er umfasst meh­re­re Schrit­te, die sorg­fäl­tig befolgt wer­den müs­sen, um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf sicher­zu­stel­len.

  1. Feh­ler­ana­ly­se: Iden­ti­fi­zie­re zuerst den Grund für den Daten­ver­lust. War es ein tech­ni­scher Feh­ler, ein Sicher­heits­vor­fall oder mög­li­cher­wei­se ein mensch­li­ches Ver­sa­gen? Die Ana­ly­se des Pro­blems ist wich­tig, um zukünf­ti­ge Vor­fäl­le zu ver­mei­den.
  1. Zugriff auf Back­ups: Stel­le sicher, dass du Zugriff auf die aktu­el­len Back­ups hast, die du zuvor erstellt hast. Über­prü­fe, ob die Back­ups voll­stän­dig und aktu­ell sind, und ob sie alle erfor­der­li­chen Datei­en und Daten­bank­in­hal­te ent­hal­ten.
  1. Daten­si­che­rung: Vor der Wie­der­her­stel­lung soll­test du alle bestehen­den Daten sichern, auch wenn die­se mög­li­cher­wei­se ver­lo­ren sind. Dies ist wich­tig für die Feh­ler­be­he­bung und mög­li­che spä­te­re Ana­ly­sen.
  1. Wie­der­her­stel­lung durch­füh­ren: Nut­ze dei­ne Back­up-Tools, um die Daten wie­der­her­zu­stel­len. Bei Word­Press kann dies bedeu­ten, die Datei­en über FTP wie­der auf­zu­spie­len und die Daten­bank über phpMy­Ad­min oder ein ähn­li­ches Tool zu impor­tie­ren.
  1. Funk­ti­ons­test: Nach der Wie­der­her­stel­lung soll­test du die Web­site gründ­lich tes­ten. Über­prü­fe, ob alle Sei­ten funk­tio­nie­ren, und ach­te beson­ders auf For­mu­la­re und E‑Com­­mer­ce-Fun­k­­tio­­nen.
  1. Pro­ble­me iden­ti­fi­zie­ren: Sei dar­auf vor­be­rei­tet, auf even­tu­el­le Pro­ble­me zu sto­ßen. Dazu kön­nen Plu­g­in-Kon­­f­li­k­­te oder ver­lo­ren gegan­ge­ne Ände­run­gen gehö­ren. Hal­te eine Lis­te die­ser Pro­ble­me, um sie sys­te­ma­tisch zu behe­ben.

Durch einen struk­tu­rier­ten Wie­der­her­stel­lungs­pro­zess kannst du nicht nur die Daten dei­nes Word­­Press-Blogs ret­ten, son­dern auch das Ver­trau­en der Benut­zer auf­recht­erhal­ten.

Integration in die Unternehmensstrategie #

Die Inte­gra­ti­on von Back­up- und Res­­to­­re-Tests in die Unter­neh­mens­stra­te­gie ist ent­schei­dend für die Daten­si­cher­heit und das Risi­ko­ma­nage­ment in einem moder­nen Betrieb. Du musst sicher­stel­len, dass die­se Maß­nah­men nicht iso­liert betrach­tet wer­den, son­dern als inte­gra­le Bestand­tei­le dei­ner Gesamt­stra­te­gie fun­gie­ren. Indem du Back­up- und Res­­to­­re-Tests in dei­nen täg­li­chen Betrieb ein­fügst, schaffst du ein pro­ak­ti­ves Umfeld, das poten­zi­el­le Risi­ken mini­miert und dei­ne Daten stärkt.

Ein wich­ti­ger Schritt in die­ser Inte­gra­ti­on ist die Schu­lung dei­nes Teams. Alle Mit­ar­bei­ter, die mit Word­Press und der IT-Infra­­struk­­tur arbei­ten, soll­ten ver­ste­hen, wie Back­up- und Wie­der­her­stel­lungs­pro­zes­se funk­tio­nie­ren. Dies kann durch regel­mä­ßi­ge Work­shops und prak­ti­sche Schu­lun­gen gesche­hen. Ein Bei­spiel ist ein Unter­neh­men, das monat­li­che Tests der Back­up-Wie­­der­her­s­tel­­lung durch­führt und damit nicht nur das Tech­nik­team schult, son­dern auch ande­re Abtei­lun­gen ein­be­zieht.

Zusätz­lich soll­test du kla­re Richt­li­ni­en und Ver­ant­wort­lich­kei­ten fest­le­gen, um sicher­zu­stel­len, dass jeder im Betrieb die Bedeu­tung von Back­up-Tests ver­steht. Zum Bei­spiel kann einem IT-Mit­ar­­bei­­ter die Auf­ga­be zuge­wie­sen wer­den, die Inte­gri­tät der Back­ups wöchent­lich zu über­prü­fen und gleich­zei­tig einen Bericht dar­über an die Geschäfts­füh­rung zu sen­den.

Lang­fris­tig bie­ten die­se Maß­nah­men zahl­rei­che Vor­tei­le: Sie stär­ken das Ver­trau­en in die Daten­si­cher­heit, mini­mie­ren Daten­ver­lus­te und sor­gen für einen rei­bungs­lo­sen Betrieb im Fall eines Aus­falls. Die kla­re Inte­gra­ti­on von Back­ups und Res­­to­­re-Tests in die Unter­neh­mens­stra­te­gie schafft ein belast­ba­res Fun­da­ment für die digi­ta­le Infra­struk­tur dei­nes Unter­neh­mens, ins­be­son­de­re bei der Nut­zung von Word­Press.

Zukunftsausblick auf Datensicherung #

Die Zukunft der Daten­si­che­rung wird von einer Viel­zahl von Trends und Her­aus­for­de­run­gen geprägt sein, die Unter­neh­men in den kom­men­den Jah­ren erwar­ten dür­fen. Ein zen­tra­ler Trend ist die ver­stärk­te Nut­zung von Cloud-Back­up-Lösun­­gen. Die­se Tech­no­lo­gien bie­ten nicht nur eine soli­de Mög­lich­keit der Daten­la­ge­rung, son­dern ermög­li­chen auch eine höhe­re Fle­xi­bi­li­tät und Ska­lier­bar­keit. Daten kön­nen in der Cloud sicher gespei­chert und im Bedarfs­fall schnell abge­ru­fen wer­den, was für ein effek­ti­ves Dis­as­ter Reco­very uner­läss­lich ist.

Ein wei­te­rer bedeu­ten­der Aspekt ist der Ein­satz von künst­li­cher Intel­li­genz (KI) im Bereich der Daten­si­cher­heit. KI-Tech­­no­­lo­­gien kön­nen Mus­ter im Daten­ver­kehr erken­nen und Anoma­lien iden­ti­fi­zie­ren, die auf poten­zi­el­le Sicher­heits­vor­fäl­le hin­wei­sen. Unter­neh­men kön­nen durch den Ein­satz von KI nicht nur ihre Daten bes­ser schüt­zen, son­dern auch schnel­ler auf Bedro­hun­gen reagie­ren. Bei­spiels­wei­se kann ein KI-gestüt­z­­tes Sys­tem auto­ma­tisch Back­up- und Res­­to­­re-Tests durch­füh­ren und dabei Schwach­stel­len auf­de­cken, die einem mensch­li­chen Admi­nis­tra­tor mög­li­cher­wei­se ent­ge­hen wür­den.

Prak­ti­sche Anwen­dungs­bei­spie­le für die­se Trends sind viel­sei­tig. Ein Unter­neh­men könn­te bei­spiels­wei­se eine hybri­de Back­up-Stra­­te­­gie imple­men­tie­ren, bei der loka­le Back­ups mit Cloud-Back­ups kom­bi­niert wer­den, um eine siche­re­re Daten­wie­der­her­stel­lung zu gewähr­leis­ten. Zudem kön­nen Tools wie Cloud­ge­stütz­te Ana­ly­se­platt­for­men ver­wen­det wer­den, um regel­mä­ßi­ge Res­­to­­re-Tests zu auto­ma­ti­sie­ren, wodurch die Effi­zi­enz und die Genau­ig­keit die­ser Tests ver­bes­sert wird. Die­se zukunfts­ori­en­tier­ten Ansät­ze tra­gen wesent­lich dazu bei, dass Unter­neh­men auf uner­war­te­te Kri­sen schnel­ler reagie­ren kön­nen und ihre Daten jeder­zeit geschützt blei­ben.

Fazit #

Zusam­men­fas­send ist es uner­läss­lich, nicht nur Back­ups durch­zu­füh­ren, son­dern auch regel­mä­ßi­ge Res­­to­­re-Tests zu imple­men­tie­ren. Nur so kannst du sicher­stel­len, dass dei­ne Daten im Not­fall wie­der­her­ge­stellt wer­den kön­nen. Inves­tie­re in die rich­ti­gen Stra­te­gien und Werk­zeu­ge, um einen rei­bungs­lo­sen Betriebs­ab­lauf sicher­zu­stel­len.

Wie Forge12 mit solchen Themen arbeitet

Forge12 betreibt und ver­ant­wor­tet umsatz­kri­ti­sche Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me im lau­fen­den Betrieb. Bevor wir Sys­te­me über­neh­men oder wei­ter­ent­wi­ckeln, ana­ly­sie­ren wir sie voll­stän­dig – tech­nisch, struk­tu­rell und betrieb­lich. Das Sys­tem Audit ist der Ein­stiegs­punkt für jede Zusam­men­ar­beit.

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Arti­kel von:

Marc Wag­ner

Marc Wag­ner ist Grün­der der Forge12 Inter­ac­ti­ve GmbH und ver­ant­wort­lich für Betrieb, Absi­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung umsatz­kri­ti­scher Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me.

Seit über 20 Jah­ren arbei­tet er an Web­sites, Online-Shops und indi­vi­du­el­len Soft­ware­lö­sun­gen – vom Mit­tel­stand bis zu Struk­tu­ren bör­sen­no­tier­ter Unter­neh­men. Sein Fokus liegt nicht auf Pro­jek­ten, son­dern auf dau­er­haf­tem Betrieb: sta­bi­le Sys­te­me, kla­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten und tech­ni­sche Ent­schei­dun­gen mit wirt­schaft­li­cher Kon­se­quenz.

Bei Forge12 beglei­tet er Unter­neh­men, die ihre Sys­te­me nicht nur bau­en, son­dern lang­fris­tig sicher betrei­ben und auto­ma­ti­sie­ren wol­len.

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