Monitoring für WooCommerce: Welche Checks wirklich Umsatz schützen

Marc Wag­ner

Janu­ar 13, 2026

10 min read|

In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt ist das Moni­to­ring von Woo­Com­mer­ce ent­schei­dend für den Erfolg dei­nes Online-Shops. Uptime Moni­to­ring, Check­out Moni­to­ring und geziel­te Alerts hel­fen dir, poten­zi­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und Umsatz­ver­lus­te zu ver­mei­den. In die­sem Arti­kel erör­tern wir, wel­che Checks wirk­lich erfor­der­lich sind, um dei­nen Umsatz nach­hal­tig zu schüt­zen.

Einführung in das Monitoring für WooCommerce #

Moni­to­ring für Woo­Com­mer­ce ist ent­schei­dend, da jeder Aus­fall oder jede Ver­zö­ge­rung poten­zi­el­le Käu­fe kos­tet. Indem Du Moni­­to­ring-Tech­­ni­ken imple­men­tierst, kannst Du sicher­stel­len, dass Dein Online-Shop jeder­zeit opti­mal läuft. Moni­to­ring umfasst eine Rei­he von Maß­nah­men, die hel­fen, die Leis­tung und Ver­füg­bar­keit Dei­ner Web­site zu prü­fen. Zu den wich­tigs­ten Arten des Moni­to­rings gehö­ren Uptime Moni­to­ring, Check­out Moni­to­ring und Per­for­mance Moni­to­ring.

Uptime Moni­to­ring über­prüft, ob Dei­ne Web­site jeder­zeit erreich­bar ist. Ein Aus­fall kann nicht nur Umsatz­ein­bu­ßen ver­ur­sa­chen, son­dern auch das Ver­trau­en Dei­ner Kun­den schä­di­gen. Check­out Moni­to­ring stellt sicher, dass der gesam­te Kauf­pro­zess rei­bungs­los funk­tio­niert, sodass Kun­den Arti­kel pro­blem­los in den Waren­korb legen und Käu­fe abschlie­ßen kön­nen.

Um ein typi­sches Moni­­to­ring-Set­up zu imple­men­tie­ren, benö­tigst Du ver­schie­de­ne Tools. Tools wie Ping­dom, Uptime­Ro­bot oder Site24x7 kön­nen hel­fen, Dei­ne Web­site kon­ti­nu­ier­lich zu über­wa­chen. Du soll­test Benach­rich­ti­gun­gen ein­rich­ten, die Dich umge­hend infor­mie­ren, wenn ein Pro­blem auf­tritt. Damit kannst Du schnel­ler reagie­ren und Aus­fall­zei­ten mini­mie­ren.

Ein prak­ti­sches Bei­spiel für effek­ti­ves Moni­to­ring ist ein Online-Shop, der nach der Imple­men­tie­rung einer Moni­­to­ring-Lösung eine signi­fi­kan­te Ver­rin­ge­rung von Aus­fäl­len ver­zeich­ne­te. Durch die recht­zei­ti­ge Benach­rich­ti­gung konn­te das Team pro­ak­tiv Pro­ble­me iden­ti­fi­zie­ren und behe­ben, was zu einem sta­bi­le­ren Umsatz führ­te. Ein gut kon­fi­gu­rier­tes Moni­­to­ring-Set­up gibt Dir die Sicher­heit, dass Dein Online-Shop rund um die Uhr funk­tio­niert und Du Umsät­ze lang­fris­tig schüt­zen kannst.

Uptime Monitoring #

Uptime Moni­to­ring ist eine ent­schei­den­de Tech­nik, um sicher­zu­stel­len, dass dein Woo­­Com­­mer­ce-Shop jeder­zeit ver­füg­bar ist. Es han­delt sich dabei um die kon­ti­nu­ier­li­che Über­wa­chung dei­ner Web­sei­te, um fest­zu­stel­len, ob sie erreich­bar ist. Ein Aus­fall kann zu Umsatz­ver­lus­ten füh­ren, da poten­zi­el­le Kun­den beim Zugriff auf eine nicht erreich­ba­re Sei­te ihre Ein­käu­fe abbre­chen könn­ten.

Es gibt ver­schie­de­ne Tools und Tech­ni­ken, die du nut­zen kannst, um die Ver­füg­bar­keit dei­ner Woo­­Com­­mer­ce-Sei­­te zu über­wa­chen. Belieb­te Uptime-Moni­­to­ring-Tools sind unter ande­rem Uptime­Ro­bot, Ping­dom und Sta­tu­s­Ca­ke. Die­se Tools sen­den regel­mä­ßi­ge HTTP-Anfra­­gen an dei­ne Web­sei­te und infor­mie­ren dich sofort, wenn dei­ne Sei­te nicht mehr erreich­bar ist.

Prak­ti­sche Anwen­dungs­bei­spie­le sind, dass du Uptime Moni­to­ring nicht nur für dei­ne Haupt­sei­te, son­dern auch für spe­zi­fi­sche Landing Pages oder Pro­dukt­sei­ten ein­rich­ten kannst. Häu­fi­ge Feh­ler­quel­len sind Ser­ver­über­las­tun­gen, feh­ler­haf­te Plug­ins oder War­tungs­ar­bei­ten, die nicht recht­zei­tig kom­mu­ni­ziert wer­den.

Um Uptime Moni­to­ring zu imple­men­tie­ren, füh­re fol­gen­de Schrit­te aus:

  1. Wäh­le ein Moni­­to­ring-Tool aus und regis­trie­re dich.
  2. Scan­ne die Domain dei­nes Woo­­Com­­mer­ce-Shops und füge sie zur Über­wa­chung hin­zu.
  3. Lege die Inter­val­le für die Über­prü­fung fest (z. B. alle 5 Minu­ten).
  4. Akti­vie­re Benach­rich­ti­gun­gen per E‑Mail oder SMS für Aus­fäl­le.

Ein ein­fa­ches PHP-Skript, das du ver­wen­den kannst, sieht fol­gen­der­ma­ßen aus:

$website = "https://dein-shop.de";
$response = get_headers($website)[0];

if (strpos($response, '200') !== false) {
    echo "Die Webseite ist erreichbar.";
} else {
    echo "Die Webseite ist nicht erreichbar.";
}

Nut­ze die­se Schrit­te, um sicher­zu­stel­len, dass dein Online-Shop immer betriebs­be­reit ist, damit du Umsatz­ver­lus­te ver­mei­dest.

Checkout Monitoring #

Eine rei­bungs­lo­se Kauf­ab­wick­lung ist für jede E‑Com­­mer­ce-Web­­si­te von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Wenn der Check­out-Pro­­zess stockt oder gar fehl­schlägt, kann dies einen direk­ten Ein­fluss auf den Umsatz haben. Check­out-Pro­­b­le­­me tre­ten häu­fig auf, zum Bei­spiel bei feh­ler­haf­ten Zah­lungs­ab­wick­lun­gen, lan­gen Lade­zei­ten oder unzu­rei­chen­den Feh­ler­mel­dun­gen. Auch tech­ni­sche Feh­ler beim Wech­sel zwi­schen Waren­korb und Zah­lungs­sei­te kön­nen poten­zi­el­le Kun­den abschre­cken.

Check­out Moni­to­ring funk­tio­niert, indem es auto­ma­ti­sier­te Tests durch­führt, die den gesam­ten Bestell­pro­zess simu­lie­ren. Dabei wird über­prüft, ob alle Schrit­te – von der Pro­dukt­aus­wahl bis zur Zah­lungs­be­stä­ti­gung – rei­bungs­los ablau­fen. Dies geschieht durch das Ver­wen­den von spe­zia­li­sier­ten Moni­­to­ring-Tools, die Anoma­lien und Feh­ler erken­nen und dich in Echt­zeit benach­rich­ti­gen.

Best Prac­ti­ces für effek­ti­ves Check­out Moni­to­ring umfas­sen die Über­wa­chung aller gän­gi­gen Zah­lungs­me­tho­den, die Simu­la­ti­on von Käu­fen mit ver­schie­de­nen Pro­duk­ten und das Tes­ten sowohl auf Des­k­­top- als auch auf Mobil­ge­rä­ten. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anlei­­tung zur Umset­zung:

  1. Wäh­le ein geeig­ne­tes Moni­­to­ring-Tool, das Check­out-Tests unter­stützt.
  2. Erstel­le ein Skript, das einen voll­stän­di­gen Kauf­pro­zess durch­läuft.
  3. Set­ze einen Zeit­plan fest, wann das Moni­to­ring durch­ge­führt wer­den soll.
  4. Kon­fi­gu­rie­re Benach­rich­ti­gun­gen für Feh­ler, die wäh­rend des Check­out-Pro­­zes­­ses auf­tre­ten.

Ein ein­fa­ches Bei­spiel für ein PHP-Skript, das den Check­out-Pro­­zess simu­liert, könn­te fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen:

function checkoutTest() {
    // Simuliere das Hinzufügen eines Produkts zum Warenkorb
    addToCart('ProduktID');

    // Simuliere den Checkout-Prozess
    if (!proceedToCheckout()) {
        sendAlert('Checkout Fehler: Schritt konnte nicht abgeschlossen werden.');
    } else {
        sendAlert('Checkout erfolgreich.');
    }
}

Mit die­sen Stra­te­gien stellst du sicher, dass dein Check­out-Pro­­zess jeder­zeit sta­bil bleibt und poten­zi­el­le Umsatz­ver­lus­te ver­mie­den wer­den.

Alerts und Benachrichtigungen #

Alerts sind ein wesent­li­cher Bestand­teil des Moni­­to­ring-Pro­­zes­­ses für dei­nen Woo­­Com­­mer­ce-Shop. Sie ermög­li­chen es dir, sofort über kri­ti­sche Pro­ble­me infor­miert zu wer­den, die den Umsatz gefähr­den könn­ten. Nütz­li­che Arten von Alerts umfas­sen Uptime-Alerts, die dich benach­rich­ti­gen, wenn dei­ne Sei­te nicht erreich­bar ist, sowie Check­out-Feh­­ler-Alerts, die dich auf Pro­ble­me hin­wei­sen, die wäh­rend des Kauf­pro­zes­ses auf­tre­ten kön­nen.

Die rich­ti­ge Ein­rich­tung von Alerts ist ent­schei­dend. Du soll­test fest­le­gen, wel­che Schwel­len­wer­te für jeden Alert rele­vant sind, bei­spiels­wei­se eine Down­ti­me von über fünf Minu­ten oder eine Check­out-Feh­­ler­ra­­te von mehr als 2%. Ver­mei­de häu­fi­ge Feh­ler wie das Set­zen der Schwel­len­wer­te zu nied­rig, was zu einem Über­maß an Benach­rich­ti­gun­gen füh­ren kann, oder zu hoch, wodurch kri­ti­sche Pro­ble­me unbe­merkt blei­ben kön­nen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anlei­­tung zur Kon­fi­gu­ra­ti­on von Alerts könn­te wie folgt aus­se­hen:

  1. Wäh­le ein geeig­ne­tes Moni­­to­ring-Tool.
  2. Mel­de dich an und erstel­le ein neu­es Moni­­to­ring-Pro­­jekt.
  3. Defi­nie­re die zu über­wa­chen­den Para­me­ter, z.B. Uptime und Check­out-Pro­­zes­­se.
  4. Set­ze die Schwel­len­wer­te für Alerts.
  5. Wäh­le die Benach­rich­ti­gungs­ka­nä­le aus (E‑Mail, SMS usw.).
  6. Tes­te die Alerts, um sicher­zu­stel­len, dass sie kor­rekt funk­tio­nie­ren.

Ein Bei­spiel für einen ein­fa­chen Alert in PHP könn­te so aus­se­hen:

if ($checkoutError) {
    mail("[email protected]", "Checkout Fehler", "Es gab ein Problem beim Checkout.");
}

Mit sorg­fäl­tig kon­fi­gu­rier­ten Alerts bist du in der Lage, Pro­ble­me pro­ak­tiv zu lösen und den Umsatz dei­nes Woo­­Com­­mer­ce-Shops zu sichern.

Monitoring-Tools für WooCommerce #

Um sicher­zu­stel­len, dass dein Woo­­Com­­mer­ce-Shop stö­rungs­frei läuft, sind die rich­ti­gen Moni­­to­ring-Tools uner­läss­lich. Es gibt eine Viel­zahl von Tools, die spe­zi­fisch für Woo­Com­mer­ce ent­wi­ckelt wur­den und dir dabei hel­fen kön­nen, die Sta­bi­li­tät und Ver­füg­bar­keit dei­nes Online-Shops zu gewähr­leis­ten. Hier sind eini­ge der gän­gigs­ten Moni­­to­ring-Tools mit ihren Vor- und Nach­tei­len:

  1. Uptime­Ro­bot

Vor­tei­le: Benut­zer­freund­lich, kos­ten­lo­se Grund­ver­si­on, meh­re­re Moni­­to­ring-Inter­­val­­le.

Nach­tei­le: Ein­ge­schränk­te Funk­tio­nen in der kos­ten­lo­sen Ver­si­on, kei­ne tief­ge­hen­de Ana­ly­se­mög­lich­kei­ten.

Ide­al für: Klei­ne Shops, die ein ein­fa­ches und kos­ten­güns­ti­ges Moni­to­ring benö­ti­gen.

  1. Ping­dom

Vor­tei­le: Umfang­rei­che Bericht­erstat­tung, Benut­zer­ober­flä­che für das Track­ing von Leis­tungs­kenn­zah­len.

Nach­tei­le: Höhe­re Kos­ten im Ver­gleich zu ande­ren Tools, könn­te für sehr klei­ne Shops über­di­men­sio­niert sein.

Ide­al für: Mit­tel­gro­ße bis gro­ße Shops, die detail­lier­te Leis­tungs­ana­ly­sen benö­ti­gen.

  1. New Relic

Vor­tei­le: Umfas­sen­des Per­­for­­mance-Moni­­to­ring, Ech­t­­zeit-Ana­­ly­­sen.

Nach­tei­le: Kom­ple­xe Ein­rich­tung, hohe Kos­ten, vor allem für klei­ne Shops.

Ide­al für: Gro­ße und wach­sen­de Shops, die tief­ge­hen­de Ein­bli­cke in ihre Web­an­wen­dung benö­ti­gen.

  1. Site24x7

Vor­tei­le: Umfas­sen­de Über­wa­chungs­diens­te, von der Ser­ver­über­wa­chung bis zur User-Expe­ri­ence-Ana­­ly­­se.

Nach­tei­le: Ein­ar­bei­tungs­zeit erfor­der­lich, um alle Funk­tio­nen zu meis­tern.

Ide­al für: Shops jeder Grö­ße, die eine umfas­sen­de Lösung in Betracht zie­hen.

Benut­zer­er­fah­run­gen zei­gen, dass die Wahl des Tools oft von der Kom­ple­xi­tät des Shops abhängt. Klei­ne Shops bevor­zu­gen ein­fa­che Lösun­gen wie Uptime­Ro­bot, wäh­rend grö­ße­re Unter­neh­men eher die Robust­heit und Viel­sei­tig­keit von Tools wie New Relic oder Site24x7 schät­zen. Prak­ti­sche Erfah­run­gen ver­deut­li­chen, dass ein gut gewähl­tes Moni­­to­ring-Tool nicht nur Aus­fäl­le ver­hin­dern kann, son­dern auch dabei hilft, Umsatz­ver­lus­te zu mini­mie­ren, indem es Akti­vi­tä­ten in Echt­zeit über­wacht und ana­ly­siert.

Performance Monitoring #

Die Lade­ge­schwin­dig­keit und die Reak­ti­ons­zei­ten Dei­ner Woo­­Com­­mer­ce-Web­­si­te sind ent­schei­dend für den Umsatz. Stu­di­en zei­gen, dass bereits eine Ver­zö­ge­rung von einer Sekun­de zu einem signi­fi­kan­ten Rück­gang der Kon­ver­sio­nen füh­ren kann. Nut­zer erwar­ten, dass sich eine Sei­te nahe­zu sofort lädt. Daher ist Per­for­mance Moni­to­ring uner­läss­lich, um Schwach­stel­len zu iden­ti­fi­zie­ren und das Ein­kaufs­er­leb­nis zu opti­mie­ren.

Um die Per­for­mance zu ver­bes­sern, soll­test Du fol­gen­de Schrit­te beach­ten:

  • Hos­ting opti­mie­ren: Wäh­le einen Hos­­ting-Anbie­­ter, der auf Woo­Com­mer­ce spe­zia­li­siert ist und schnel­le Ser­ver sowie Con­tent Deli­very Net­works (CDNs) anbie­tet.
  • Caching imple­men­tie­ren: Nut­ze Caching-Plu­g­ins wie W3 Total Cache oder WP Super Cache, um die Lade­zei­ten erheb­lich zu redu­zie­ren.
  • Bil­der kom­pri­mie­ren: Ver­wen­de Tools zur Bild­op­ti­mie­rung wie Smush oder Short­Pi­xel, um die Datei­grö­ße ohne Qua­li­täts­ver­lust zu ver­rin­gern.
  • Java­script und CSS mini­fi­zie­ren: Redu­zie­re die Grö­ße Dei­ner Skrip­te, um die Lade­zeit zu ver­rin­gern.

Eine Schritt-für-Schritt-Anlei­­tung zur Imple­men­tie­rung von Moni­­to­ring-Tools:

  1. Wäh­le ein geeig­ne­tes Per­for­mance Moni­­to­ring-Tool, z.B. New Relic oder GTme­trix.
  2. Regis­trie­re Dich und rich­te das Tool gemäß den Anwei­sun­gen ein.
  3. Ver­bin­de das Tool mit Dei­ner Woo­­Com­­mer­ce-Web­­si­te.
  4. Kon­fi­gu­rie­re benut­zer­de­fi­nier­te Alar­me für Lade­zei­ten und Reak­ti­ons­zei­ten.

Ein ein­fa­ches Bei­spiel für eine API-Anfra­­ge könn­te so aus­se­hen:

$data = file_get_contents('https://api.example.com/monitoring');
$response = json_decode($data, true);
echo "Ladezeit: " . $response['load_time'] . " Sekunden";

Durch effek­ti­ves Per­for­mance Moni­to­ring kannst Du sicher­stel­len, dass Dei­ne Woo­­Com­­mer­ce-Sei­­te jeder­zeit schnell und reak­ti­ons­schnell bleibt, was direkt zu höhe­ren Umsät­zen führt.

Integration von Monitoring in deinen Workflow #

Die Inte­gra­ti­on von Moni­­to­ring-Stra­­te­­gien in dei­ne bestehen­den Arbeits­ab­läu­fe ist ent­schei­dend, um die Leis­tung dei­nes Woo­­Com­­mer­ce-Shops lang­fris­tig zu sichern. Begin­ne mit der Aus­wahl geeig­ne­ter Moni­­to­ring-Tools, die sich naht­los in dei­ne bestehen­den Sys­te­me ein­fü­gen. Hier sind eini­ge Schrit­te, die dir bei der Inte­gra­ti­on hel­fen kön­nen:

  1. Bedarfs­er­mitt­lung: Defi­nie­re, wel­che Aspek­te dei­nes Shops über­wacht wer­den müs­sen, z. B. Uptime, Check­out-Pro­­zes­­se und tech­ni­sche Leis­tungs­kenn­zah­len.
  1. Aus­wahl der Tools: Ent­schei­de dich für Moni­­to­ring-Tools, die API-Zugriff ermög­li­chen oder Plug­ins für gän­gi­ge Platt­for­men wie Slack oder Trel­lo anbie­ten. Tools wie Uptime­Ro­bot oder Ping­dom sind emp­feh­lens­wert für die Uptime-Über­­­wa­chung.
  1. Benach­rich­ti­gun­gen ein­rich­ten: Kon­fi­gu­rie­re Alerts für kri­ti­sche Ereig­nis­se, wie z. B. Aus­fäl­le oder lan­ge Lade­zei­ten. Die­se soll­ten auto­ma­tisch an dein Team gesen­det wer­den, um sofor­ti­ge Maß­nah­men zu ermög­li­chen.
  1. Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fun­gen: Füh­re wöchent­li­che oder monat­li­che Mee­tings durch, um die Wirk­sam­keit dei­ner Moni­­to­ring-Stra­­te­­gien zu bewer­ten und gege­be­nen­falls Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men.
  1. Inte­gra­ti­on in vor­han­de­ne Soft­ware: Nut­ze bestehen­de Unter­neh­mens­soft­ware, um Moni­­to­ring-Alerts zu ver­ar­bei­ten. Bei­spiels­wei­se kannst du E‑Mail-Benach­rich­­ti­­gun­­gen mit einem CRM-Sys­­tem ver­knüp­fen, um direkt auf Pro­ble­me reagie­ren zu kön­nen.

Die kon­ti­nu­ier­li­che Anpas­sung der Moni­­to­ring-Stra­­te­­gien sorgt dafür, dass du auf Ver­än­de­run­gen schnell reagie­ren kannst und der Umsatz dei­nes Shops nicht gefähr­det wird.

Zukünftige Trends im Monitoring für WooCommerce #

Ein zukunfts­wei­sen­der Trend im Moni­to­ring für Woo­Com­mer­ce ist die zuneh­men­de Anwen­dung von KI-gestüt­z­­ten Tech­no­lo­gien. Die­se Sys­te­me ana­ly­sie­ren in Echt­zeit das Nut­zer­ver­hal­ten und kön­nen früh­zei­tig auf Anoma­lien hin­wei­sen, wodurch poten­zi­el­le Pro­ble­me schnel­ler erkannt wer­den. Unter­neh­men wie Shop­i­fy nut­zen bereits maschi­nel­les Ler­nen, um ihre Per­­for­­mance-Metri­ken zu opti­mie­ren und prä­ven­ti­ve Maß­nah­men zu ergrei­fen.

Ein wei­te­rer Trend ist die Inte­gra­ti­on von Chat­bots zur Benut­zer­inter­ak­ti­on wäh­rend des Check­out-Pro­­zes­­ses. Die­se Bots hel­fen nicht nur bei der Behe­bung von Pro­ble­men, son­dern erfas­sen auch Daten über häu­fi­ge Kun­den­an­fra­gen, die wert­vol­le Insights für Dei­ne Moni­­to­ring-Stra­­te­­gien lie­fern kön­nen. Sol­che Tech­no­lo­gien sam­meln Daten, die sowohl für das Kun­den­feed­back als auch für die Opti­mie­rung des Ein­kaufs­er­leb­nis­ses genutzt wer­den.

Zudem ist eine ver­stärk­te Nut­zung von Cloud-basier­­ten Moni­­to­ring-Lösun­­gen zu beob­ach­ten, die eine fle­xi­ble­re und ska­lier­ba­re Über­wa­chung von Online­shops ermög­li­chen. Die­se Diens­te bie­ten oft umfas­sen­de Ana­ly­tics und kön­nen Pro­ble­me iden­ti­fi­zie­ren, bevor sie zu Umsatz­ein­bu­ßen füh­ren. Ein Bei­spiel ist Data­dog, das eine voll­stän­di­ge Über­wa­chung der Anwen­dungs­leis­tung in Echt­zeit bie­tet und es Unter­neh­men ermög­licht, Mus­ter zu erken­nen und ihre Res­sour­cen effek­tiv anzu­pas­sen.

Der Ein­satz von Block­chain-Tech­­no­­lo­­gie für trans­pa­ren­te­re Trans­ak­tio­nen könn­te eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le im zukünf­ti­gen Moni­to­ring spie­len, ins­be­son­de­re in Bezug auf die Sicher­heit. Die­se Ent­wick­lun­gen wer­den die E‑Com­­mer­ce-Indus­­trie nach­hal­tig prä­gen, indem sie neue Stan­dards für die Über­wa­chung und Opti­mie­rung von Online­shops set­zen.

Fazit #

Zusam­men­fas­send ist effek­ti­ves Moni­to­ring für Woo­Com­mer­ce uner­läss­lich, um Aus­fall­zei­ten zu mini­mie­ren und den Check­out-Pro­­zess rei­bungs­los zu gestal­ten. Durch die Imple­men­tie­rung geeig­ne­ter Moni­­to­ring-Stra­­te­­gien kannst du nicht nur Umsatz­ver­lus­te ver­mei­den, son­dern auch das Kun­den­er­leb­nis ver­bes­sern und lang­fris­ti­gen Erfolg sicher­stel­len.

Wie Forge12 mit solchen Themen arbeitet

Forge12 betreibt und ver­ant­wor­tet umsatz­kri­ti­sche Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me im lau­fen­den Betrieb. Bevor wir Sys­te­me über­neh­men oder wei­ter­ent­wi­ckeln, ana­ly­sie­ren wir sie voll­stän­dig – tech­nisch, struk­tu­rell und betrieb­lich. Das Sys­tem Audit ist der Ein­stiegs­punkt für jede Zusam­men­ar­beit.

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Arti­kel von:

Marc Wag­ner

Marc Wag­ner ist Grün­der der Forge12 Inter­ac­ti­ve GmbH und ver­ant­wort­lich für Betrieb, Absi­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung umsatz­kri­ti­scher Word­Press- und Woo­Com­mer­ce-Sys­te­me.

Seit über 20 Jah­ren arbei­tet er an Web­sites, Online-Shops und indi­vi­du­el­len Soft­ware­lö­sun­gen – vom Mit­tel­stand bis zu Struk­tu­ren bör­sen­no­tier­ter Unter­neh­men. Sein Fokus liegt nicht auf Pro­jek­ten, son­dern auf dau­er­haf­tem Betrieb: sta­bi­le Sys­te­me, kla­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten und tech­ni­sche Ent­schei­dun­gen mit wirt­schaft­li­cher Kon­se­quenz.

Bei Forge12 beglei­tet er Unter­neh­men, die ihre Sys­te­me nicht nur bau­en, son­dern lang­fris­tig sicher betrei­ben und auto­ma­ti­sie­ren wol­len.

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