WooCommerce & Shop-Betrieb5 Min. Lesezeit09. Juli 2026

Durchschnittlichen Bestellwert in WooCommerce steigern

Kurz gesagt

Der durchschnittliche Bestellwert steigt am schnellsten über mehr Artikel pro Bestellung – nicht über höhere Preise. Zubehör-Empfehlungen, Bundles, Mengenrabatte und ein Gratisversand-Schwellenwert bewegen Kunden dazu, den Warenkorb zu füllen, ohne den Checkout zu stören.

Mehr Umsatz muss nicht über mehr Besucher kommen. Oft ist der schnellere Hebel, dass jeder bestehende Kunde etwas mehr kauft – der durchschnittliche Bestellwert (Average Order Value, AOV). Schon kleine Stellschrauben im Shop wirken hier direkt auf die Marge.

Was ist der AOV und warum zählt er?

Der AOV ist der durchschnittliche Umsatz pro Bestellung. Ihn zu erhöhen ist günstiger als neue Kunden zu gewinnen, weil Akquisekosten und Versandaufwand pro Bestellung gleich bleiben, der Warenkorb aber größer wird. Zwei, drei Prozent mehr AOV schlagen direkt auf den Gewinn durch.

Cross-Selling mit passendem Zubehör

Der wirksamste Hebel: relevantes Zubehör direkt am Produkt anbieten. Wer eine Kamera kauft, braucht Tasche und Speicherkarte. Wichtig ist die Passgenauigkeit – irrelevante Vorschläge werden ignoriert. Optionales oder erforderliches Zubehör lässt sich fest an ein Hauptprodukt koppeln, sodass es im Kauffluss mitgewählt wird.

Die Gratisversand-Schwelle

Ein Schwellenwert für kostenlosen Versand („noch 12 € bis zum Gratisversand") ist einer der ältesten und stärksten AOV-Tricks. Kunden legen gezielt einen weiteren Artikel nach, um die Grenze zu erreichen.

Bundles und Mengenrabatte

Sets zum leichten Vorteilspreis und Staffelpreise für größere Mengen heben den Warenkorb ebenfalls – besonders bei Verbrauchsartikeln und im B2B.

Fazit

AOV-Optimierung ist stiller, planbarer Zusatzumsatz. WooCommerce Zubehör koppelt Zusatzprodukte direkt an das Hauptprodukt und macht Cross-Selling zum Standard. Welche Hebel den Warenkorbwert sonst noch heben, zeigt Warenkorbwert erhöhen.