llms.txt ist eine einfache Textdatei im Wurzelverzeichnis einer Website (unter /llms.txt), mit der du KI-Systemen und Agenten mitteilst, welche Inhalte und Endpunkte für sie relevant sind — kuratiert, im Markdown-Format und ohne den Ballast von Navigation, Werbung und Skripten. Sie ist für KI etwa das, was robots.txt für Suchmaschinen-Crawler ist: ein maschinenlesbarer Wegweiser.
Ein kurzer Überblick über die Website, gefolgt von kuratierten Links zu den wichtigsten Inhalten — Dokumentation, Kernseiten, Richtlinien —, jeweils als Markdown-Liste mit knapper Beschreibung.
Optional folgen Hinweise auf strukturierte Daten oder einen MCP-Server. Manche Seiten bieten zusätzlich eine llms-full.txt mit dem vollständigen Inhalt in einer Datei.
KI-Modelle haben begrenzte Kontextfenster und stolpern über HTML-Ballast. Eine llms.txt liefert die relevanten Inhalte gebündelt und sauber, sodass ein Modell die Website schneller und korrekter erfasst.
Sie ist ein günstiger Baustein einer agentenfähigen Website — neben Schema.org, sauberem HTML und Answer-first-Inhalten.
llms.txt ist ein vorgeschlagener Standard, kein Gesetz — nicht jeder Anbieter wertet sie aus. Der Nutzen wächst mit der Verbreitung.
Weil die Datei billig zu erstellen ist und nie schadet, gehört sie in eine GEO-Strategie: geringes Risiko, potenziell wachsender Ertrag.
Nein. robots.txt steuert, was Crawler dürfen; llms.txt kuratiert, welche Inhalte für KI-Modelle relevant sind und wie sie aufgebaut sind. Sie ergänzen einander.
Ja, der Vorschlag sieht die Datei unter /llms.txt im Wurzelverzeichnis vor, in Markdown. Teils gibt es zusätzlich eine llms-full.txt mit vollständigem Inhalt.
Der Nutzen wächst mit der Verbreitung. Weil die Datei billig zu erstellen ist und zur agentenfähigen Basis gehört, lohnt sie sich als Teil einer GEO-Strategie bereits.